📢 Wichtige Änderung 2026: Entfernungspauschale jetzt einheitlich 0,38 € ab dem ersten Kilometer (nicht mehr 0,30 € für die ersten 20 km). Alle Pendler profitieren!

Millionen Deutsche pendeln täglich zur Arbeit — und viele verschenken dabei Steuergeld, weil sie keine Steuererklärung abgeben. Die Pendlerpauschale kann je nach Entfernung mehrere tausend Euro Steuerersparnis im Jahr bringen. Dieser Artikel zeigt, ab wann es sich lohnt.

Die Grundregel: Werbungskosten über 1.230 Euro

Jeder Arbeitnehmer erhält automatisch den Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.230 Euro — ohne Belege, ohne Antrag. Steuervorteil entsteht erst, wenn Ihre tatsächlichen Werbungskosten diesen Betrag übersteigen. Die Pendlerpauschale ist der häufigste Weg, diesen Betrag zu überschreiten.

Pendlerpauschale Rechner Vollständiger Rechner →
km
Tage
Entfernungspauschale / Jahr
€ 0
Über Pauschbetrag
€ 0

Beispielrechnungen nach Entfernung

EntfernungPauschale (220 Tage)Über PauschbetragSteuerersparnis (32%)
10 km660 €0 € (unter Grenze)0 €
20 km1.320 €90 €ca. 29 €
30 km2.134 €904 €ca. 289 €
50 km3.762 €2.532 €ca. 810 €

Wer fährt mehr als 20 km? Fernpendler profitieren besonders

Seit 2021 gilt die erhöhte Fernpendlerpauschale von 0,38 Euro ab dem 21. Kilometer (befristet bis Ende 2026). Bei 50 km Entfernung ergibt das allein aus der Pendlerpauschale über 3.700 Euro Werbungskosten — weit über dem Pauschbetrag. Die Steuerersparnis übersteigt den Aufwand für die Steuererklärung bei weitem.

Homeoffice und Pendlerpauschale kombinieren

Kein entweder/oder: Pendlerpauschale für Bürotage (0,30/0,38 Euro/km) und Homeoffice-Pauschale für Homeoffice-Tage (6 Euro/Tag) können im selben Jahr kombiniert werden. Wer 3 Tage pro Woche ins Büro fährt und 2 Tage von zu Hause arbeitet, kann beide Pauschalen optimal ausschöpfen.

Lohnsteuerfreibetrag statt jährlicher Erstattung

Sie müssen nicht bis zur Steuererklärung warten: Stellen Sie beim Finanzamt einen Antrag auf Lohnsteuerermäßigung. Wenn Ihre Werbungskosten (inkl. Pendlerpauschale) 1.230 Euro übersteigen, wird der Überschuss als monatlicher Freibetrag eingetragen. Das erhöht Ihr Nettogehalt sofort — monatlich statt jährlich.