Tilgungsrechner

Vollständigen Tilgungsplan für Ihr Darlehen berechnen — Restschuld, Zinsanteil und Tilgungsanteil pro Jahr.

KostenlosTilgungsplanRestschuldAnnuitätendarlehen
Darlehensdetails
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Mindest-Tilgung: 1 %
Monatliche Annuität
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Restschuld nach Zinsbindung
Gezahlte Zinsen (Zinsbindung)
Getilgter Betrag
Gesamtlaufzeit (ca.)
Gesamtzinsen gesamt
Jahres-Tilgungsplan
Jahr Rate/Mo. Zinsen Tilgung Restschuld

Wichtiger Hinweis: Diese Berechnung dient nur zur Orientierung. Die Ergebnisse sind Näherungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung.

Tilgungsplan für Immobilienkredite: Was Sie wissen müssen

Der Tilgungsplan (auch Amortisierungsplan) zeigt, wie sich ein Annuitätendarlehen über die gesamte Laufzeit entwickelt — Jahr für Jahr aufgeschlüsselt nach Zinsanteil, Tilgungsanteil und Restschuld. Er ist das wichtigste Werkzeug für eine fundierte Immobilienfinanzierung.

Was ist ein Annuitätendarlehen?

Bei einem Annuitätendarlehen bleibt die monatliche Rate (Annuität) über die Zinsbindungszeit konstant. Am Anfang ist der Zinsanteil hoch und der Tilgungsanteil niedrig. Weil die Restschuld mit jeder Zahlung sinkt, fällt auch der Zinsanteil — und der Tilgungsanteil steigt automatisch. Dieses "Scherenprinzip" bewirkt, dass die Tilgung gegen Ende der Laufzeit deutlich beschleunigt wird.

Anfangstilgung: Wie viel ist sinnvoll?

Die anfängliche Tilgung sollte mindestens 2 Prozent betragen. Bei einer Tilgung von nur 1 Prozent und 4,5 % Zinsen dauert die vollständige Entschuldung rund 50 Jahre — deutlich zu lang für die meisten Finanzierungskonzepte. Bei 2 % Anfangstilgung verkürzt sich die Laufzeit auf rund 28 Jahre; bei 3 % auf etwa 22 Jahre.

Zinsbindung und Anschlussfinanzierung

Die Zinsbindung legt den Zinssatz für einen festen Zeitraum (meist 5–20 Jahre) fest. Nach Ablauf muss eine Anschlussfinanzierung zu dann geltenden Marktzinsen abgeschlossen werden. Im Tilgungsplan ist die Restschuld nach Zinsbindungsende entscheidend — sie zeigt das Refinanzierungsrisiko. Hohe Anfangstilgung reduziert die Restschuld und damit das Risiko.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Tilgung und Amortisation?
Tilgung bezeichnet die laufende Rückzahlung des Darlehens. Amortisation ist der Gesamtprozess bis zur vollständigen Entschuldung. Bei einem Annuitätendarlehen steigt der Tilgungsanteil jährlich, weil die Zinsbelastung mit sinkender Restschuld abnimmt.
Lohnen sich Sondertilgungen?
Ja, fast immer. Jede Sondertilgung reduziert die Restschuld und damit die künftigen Zinsen. Bei einem 200.000 € Darlehen mit 4,5 % Zinsen spart eine Sondertilgung von 10.000 Euro im zweiten Jahr rund 3.500 € Gesamtzinsen und verkürzt die Laufzeit um über ein Jahr.
Was ist die Anschlussfinanzierung?
Nach Ablauf der Zinsbindungsfrist (meist 5–15 Jahre) muss das Restdarlehen zu neuen Konditionen refinanziert werden. Sind die Zinsen gestiegen, steigt die monatliche Rate. Wer früh umschuldet (Forward-Darlehen bis zu 36 Monate vor Ablauf), kann günstige Konditionen sichern.
Wie viel Eigenkapital braucht man für eine Immobilie?
Als Faustregel gilt: mindestens 20 % des Kaufpreises als Eigenkapital plus Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer 3,5–6,5 %, Notar ca. 1,5 %, Makler 0–3,57 %). Wer weniger Eigenkapital mitbringt, zahlt höhere Zinsen (Risikoaufschlag) und braucht länger zur Entschuldung.